Was nicht zusammen gehört, beginnt ineinander zu verschmelzen
Was sich nie hätte treffen dürfen, kennt sich schon längst
Was bisher keine Rolle gespielt hat, war immer schon präsent
Welten verbinden sich
Welten, nie wirklich getrennt
Doch sucht man nach ihnen, so findet man keine
denn siehe: es gibt nur diese eine.
25. September 2008
Dipolsche Zoologie #1: Jungtiere
Beginnen wir unsere Reise durch die bunte Artenvielfalt der Tiere mit den Kleinsten: die Jung- oder auch Beuteltiere genannt.
Ihr Augen gewöhnen sich nur langsam an den Anblick der fremdartigen Welt, die sich ihnen nach ihrer Geburt offenbart. Lichtblitze in jeder erdenklichen Farbe und hämmernde Bässe erschweren die Orientierung. Jedoch entgeht ihnen nicht, dass sie nicht alleine sind.
Ihre Artgenossen, die trotz dem männlichen Geschlecht in der Fachsprache mehrheitlich als "Schwestern" bezeichnet werden, liegen auf der Pirsch. Die genauen Absichten vermag auch ein erfahrener Rudelführer nicht immer zu durchschauen.
Mutige Jungtiere wagen bald den ersten Schritt ins Jagdrevier anderer Tiere, und werden leider nur allzu schnell zur leichten Beute.
Ihr Augen gewöhnen sich nur langsam an den Anblick der fremdartigen Welt, die sich ihnen nach ihrer Geburt offenbart. Lichtblitze in jeder erdenklichen Farbe und hämmernde Bässe erschweren die Orientierung. Jedoch entgeht ihnen nicht, dass sie nicht alleine sind.
Ihre Artgenossen, die trotz dem männlichen Geschlecht in der Fachsprache mehrheitlich als "Schwestern" bezeichnet werden, liegen auf der Pirsch. Die genauen Absichten vermag auch ein erfahrener Rudelführer nicht immer zu durchschauen.
Mutige Jungtiere wagen bald den ersten Schritt ins Jagdrevier anderer Tiere, und werden leider nur allzu schnell zur leichten Beute.
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2. September 2008
Dipolisation: Ein Tag im Zoo (August)
Dipolisation | Queertimes August
Nach meinem missglückten Date ging ich neulich ohne Begleitung auf eine Party. Man könnte auch sagen: allein, aber das klingt so traurig.
Unter den vielen Anwesenden müsste ja, rein theoretisch, einer dabei sein,
der zu mir passt. Aber was sich im ersten Moment einheitlich als „Schwulenparty“ zusammenfassen lässt, ähnelt bei längerem Hinsehen eher einem Zoo. Die Artenvielfalt ist unbeschreiblich groß: Da gibt es neben den rosafarbenen Flamingos auch noch Pinkguine, Designer-Gürteltiere, Leder- und Lackaffen, Gieraffen, Muskeltiere, Plapageien, Kackadus, und
noch viele weitere Arten und mit ihren Eigenheiten.
Sie alle zählen zusammen genommen zur „schwulen Familie“ – obgleich keinerlei Verwandtschaft besteht. Das ist nämlich das Besondere: Die Paarungsbereitschaft ist nicht auf eine Art festgelegt, sondern geht beliebig weit über die eigene Art hinaus. Natürlich ist dies nicht allgemein gültig, einige Arten erweisen sich dabei als paarungsinkompatibel. Einige
Lackaffen bleiben lieber unter sich, andere bleiben lieber im eigenen Revier, aus Angst davor von den eigenen Reihen verstoßen zu werden.
Auch die Mehrheit der Jungtiere balzt zunächst lieber mit Ihresgleichen - wobei andere wiederum den reichhaltigen Erfahrungsschatz älterer Herdentiere zu schätzen wissen.
Dann gibt es da natürlich noch die Alphatiere: Sie machen für niemanden „Männchen“ und schon gar nicht die Beine breit. Kennt man sich in der schwulen Zoologie aus, so ist es gar nicht schwer, sich darin zurecht zufinden.
So erkennt das geübte Auge die Schäfchen im Wolfspelz und die süßen Häschen, die nichtahnend in den Tag hinein hoppeln.
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7. August 2008
Wird es echt Zeit? [1/3]
Wenn die heutige Jugend, zu der ich mich noch dazu zählen darf, vom Kennenlernen spricht, dann spielt meist das Internet eine wichtige Rolle.
Sogar ich kann mich noch an eine Zeit erinnern, da wurden Software Updates alle paar Monate mal per "CD-ROM" eingespielt. Für viel Geld habe ich dann auch großzügig bei meinem Onkel den Minutentarif ausgerezeit, mit einem 28k-Modem.
Doch auch für mich gibt es praktisch kein Kennenlernen ohne Internet, denn als das gleiche Geschlecht interessant wurde, hatte ich meine Eltern schon von der Anschaffungsnotwendigkeit besagten Zuganges überzeugen können. ("Maaaaaaaaamaaaaaaaaaaaa!!! Wir brauchen daaaas!")
Sogar Handynummern konnten "damals" schon ausgetauscht werden. Dies alles steuert natürlich geradewegs auf die Gegenwart hin: Man ist jederzeit immer und überall erreichbar.
Außnahmen bestätigen die Regel: Man ist gerade dann nicht erreichbar, wenn man es dringend sein sollte.
Lesen Sie im nächsten Teil: Wie das Mehr an Kommunikation mehr Verwirrung stiftet.
Sogar ich kann mich noch an eine Zeit erinnern, da wurden Software Updates alle paar Monate mal per "CD-ROM" eingespielt. Für viel Geld habe ich dann auch großzügig bei meinem Onkel den Minutentarif ausgerezeit, mit einem 28k-Modem.
Doch auch für mich gibt es praktisch kein Kennenlernen ohne Internet, denn als das gleiche Geschlecht interessant wurde, hatte ich meine Eltern schon von der Anschaffungsnotwendigkeit besagten Zuganges überzeugen können. ("Maaaaaaaaamaaaaaaaaaaaa!!! Wir brauchen daaaas!")
Sogar Handynummern konnten "damals" schon ausgetauscht werden. Dies alles steuert natürlich geradewegs auf die Gegenwart hin: Man ist jederzeit immer und überall erreichbar.
Außnahmen bestätigen die Regel: Man ist gerade dann nicht erreichbar, wenn man es dringend sein sollte.
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5. August 2008
Selbsteinschätzung
"Ich stehe auf Jungs, aber man sieht es kaum", schrieb ein Junge.
Ich dachte mir: "Gratulation!"
Ich dachte mir: "Gratulation!"
geschrieben von
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4. August 2008
Auf die Plätze, fertig....
Der Dipol.blog startet durch, der August wird heiß.
Den nächsten Eintrag gibt es am Morgen, am "Dipol-Dienstag".
Den nächsten Eintrag gibt es am Morgen, am "Dipol-Dienstag".
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Dipol
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