30. Juli 2009
Vertrauen, im Glauben, dass...
Ich hatte schwache Momente: Ich zweifelte an mir selbst und mehr noch an dir. Ich wurde abtrünnig und schmiss mich dem Teufel in die Arme. Mir war bewusst, wie sehr ich dich verägern würde.
Wie ein kleines Lamm warte ich brav auf ein Zeichen von dir, damit ich weiß, dass ich nicht umsonst warte - und dass es dich wirklich gibt. Oft bekomme ich dich nicht zu sehen. Und je länger wir getrennt sind, umso stärker werden meine Zweifel.
Ich weiß, ich sollte Glauben haben und Vertrauen. Aber du bist nun einmal kein Gott. Und ich war nie sonderlich religiös.
13. März 2009
Checkliste: Outing
Er ist stolz und freut sich. Denn jetzt, jetzt können die süßen Jungs kommen!
1. März 2009
Wenn Wunschdenken, Träume, Hoffnung und das Kribbeln im Bauch nicht mehr ausreichen,
Denn gute Absichten nehmen dich nicht fest in den Arm und sagen: "Nur die Ruhe. Ich pass jetzt auf dich auf."
24. Februar 2009
18 - Allein unter Jungs

Zeit für einen weiteren Eintrag, endlich 18, endlich mit Fahrschule angefangen und ENDLICH weiß ich wie es ist, wenn man mit jemandem zusammen ist, den man wirklich mag. Das Besondere: es geht von beiden Seiten aus. Das ist das wirklich neue daran.
Ich hab sogar nicht mal das Bedürfnis, mit anderen Leuten viel darüber zu reden. Zum Einen, um es nicht kaputt zu machen (Aberglaube), zum Anderen, weil es auch gar nicht sein muss. Bei xxxxx würde ich andauernd darüber reden, weil es da umso weniger gibt, über das man reden könnte. Man (ich) schustert sich das zusammen und versucht daraus ein Ganzes zu formen: Der Typ will dich insgeheim. Nur will er das nicht zeigen. *räusper*
Der Besuch in XxXXx hat mein Leben verändert. Oder zumindest einen Anstubser gegeben zum Umdenken:… Es kann auf Anhieb klappen, es gibt Menschen, mit denen ich mich super Unterhalten kann. Und vor allem solche, die das gleiche fühlen wie ich. Annähernd zumindest.
Seit Dienstag muss ich andauernd an ihn denken. Nicht, dass daraus gleich eine Liebe werden muss, aber einfach die Tatsache, dass ich mit ihm einen wunderschönen Tag (und eine tolle Nacht) verbracht hab, war etwas komplett neues. Keine Zweifel, keine komischen Gesichtsausdrücke, keine “"Was denkst du gerade?"”-Fragen. Nur ein glückliches Schmunzeln.
Der bittere Nachgeschmack: zu kurz! Und er will keine Beziehung. Das war im Vorfeld geklärt worden. Obwohl ich nicht sicher bin, wie er DANACH denkt.… Ich persönlich würde da allerdings auch langsam machen, erstmal Wiedersehen und schauen, ob man sich auch nach einer Zeit noch so gut versteht. Wäre natürlich schön, mal für eine (lange) Zeit jemanden zu haben, mit dem man einfach kuscheln kann, der einen anschnurrt, und den man begehren kann. *Grr*
Ich habe nicht den Fehler begangen und ihn sofort nach einem weiteren Treffen gefragt, sondern geschaut, was er macht. ER hat mich angeschrieben, wir haben mehr als sonst gechattet... Also wenn man je sagen könnte, da zeigt einer Interesse, dann jetzt! Mittlerweile habe ich keine Zweifel, dass mir sowas noch einmal passieren wird. Genug Leute gibt es, und auch funken wird es sicher mal mit jemandem wieder.
Die Frage ist nur: WANN? Früher als man denkt, wenn man XxXXx betrachtet. Aber ich hätte gerne jetzt so jemanden. Jemanden wie XXXXX. Natürlich ist noch nichts entschieden, deshalb werde ich warten, wie bisher. Allerdings hasse ich ja diese Träume, in denen man etwas schönes hat, oder mit jemandem zusammen ist, den man wirklich gerne hat, wie der Traum mit xxxxx, und man aufwacht, und alles ist wie bisher, und man hat es nicht (mehr). So ähnlich ist das auch mit XxXXx gewesen. Ich hätte gerne daran festgehalten, aber glücklichweise war das die Realität. Eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen.
Und bis dahin? Versuchen die guten Seiten zu sehen, daraus zu lernen, das zu Genießen, was war, in der Hoffnung / dem Wissen, dass es wieder geschehen wird. Wann, wo und mit wem weiß man nicht, aber theoretisch könnte es jederzeit passieren.
19. Februar 2009
"Ich suche nicht"
"Ich werde gefunden", fügen sie hinzu.
Diese Sätze waren lange auch meine eigenen.
Praktisch klangen sie, so würde ich mir keine Arbeit machen müssen und am Ende doch das bekommen, was ich mir wünschte!.
Das Problem war nur: Niemand hat nach mir gesucht. Und wer nicht sucht, der findet auch nichts. In diesem Fall also mich. Nicht.
Mit der Zeit realisierte ich, dass dieser tolle Gedanke des Nicht-Suchens so nicht funktionieren kann. Wer es nicht glauben will, der klicke doch mal hier und wartet, bis er gefunden wird.
Machen wir es doch lieber wie Picasso und sagen ab sofort:
"Ich suche nicht.
Ich finde!"
15. Februar 2009
Tiger und Bär
Die Zeit verging, aus Frühling wurde Herbst. Im Winter endlich fanden sich beide für einen Spaziergang zusammen. Bär redete vom Heiraten, das freute den Tiger. Er hatte Bär oft vermisst und würde am liebsten immer bei ihm sein.
Sie gingen weiter den Weg entlang, da setzte plötzlich der erste Schnee ein. Bär begann zu zittern, und sagte: "Ich kann mit dir nicht weitergehen. Ob du stehen bleibst oder weitergehst, das liegt bei dir."
Tiger war verdunwert: "Warum kommst du nicht weiter? Dort vorne ist schon die Hütte. Ich habe eine Decke, sie wird uns wärmen!"
"Ich habe schon so viele Winter erlebt, mehr noch als du", erklärte der Bär. "Doch die Decke reicht nicht für uns beide, und ich mag sie dir nicht wegnehmen. Du bist jung, du sollst nicht frieren. Ich würde dich nur um deine Wärme bringen."
"Aber, wir werden uns gegenseitig warm halten!", rief Tiger.
"Du kennst die Winter nicht so wie ich. Dieser wird sehr kalt werden. Ich werde es nicht schaffen, dich so zu wärmen wie ich sollte."
"Du bist ja so töricht!", schrie da der Tiger. Und blieb beim Bär bis zum Frühling.
13. Februar 2009
Beziehungsklausur
Ist es überhaupt je zu früh dafür? Eigentlich sollte man doch von Anfang an daran denken, schließlich muss man mit jeder Macke im Ernstfall sein Leben verbringen.
Man sollte überhaupt frühzeitig planen, vielleicht etwas Geld sparen, ein Haus bauen. Sicherheiten schaffen, etwas zur Seite legen. Sport treiben, einen guten Job haben. Gesund essen, um möglichst lange zu leben.
Zeit haben, Zeit nehmen, sich genug Zeit lassen.
Aber nicht zu viel, denn sonst ist es zu spät.
Wir kennen uns jetzt schon ein Jahr - wie wärs mal mit einem Date?
20. Dezember 2008
Adventskalendar #22: Wahrlos
Du sagst, du magst meine Augen.
Du sagst, du magst mich küssen.
Du sagst, du findest mich wunderschön.
Du sagst, du willst mich treffen.
Aber du kannst heute leider nicht.
Du sagst, du magst gern Freunde sein.
Du sagst, du chattest gerne mit mir.
Du sagst, du hast so etwas noch nie erlebt.
Du sagst, du kannst mich nicht treffen.
Aber du hast Zeit.
Du sagst, du weißt nicht, was du möchtest.
Du sagst, du kannst nichts versprechen.
Du sagst, wir können nicht zusammen sein.
Du sagst, es ist der falsche Zeitpunkt.
Aber du möchtest mich.
Du sagst, wir sollten Freunde bleiben.
Du sagst, wir sollten uns wieder sehen.
Du sagst, wir gehören zusammen.
Aber du gehst lieber auf Abstand.
Du sagst, du magst mich.
Du sagst, wir brauchen Zeit.
Du sagst, wir werden uns eines Tages wiedersehen.
Aber du kannst mich mal.

